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Die globale Textilindustrie steht vor einer Krise und ITMF fordert dringende politische Reformen

Die globale Textilindustrie steht vor einer Krise und ITMF fordert dringende politische Reformen

Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 befindet sich die internationale Textilindustrie in einem beispiellosen langfristigen Abschwung. Trotz des anfänglichen Nachfrageschubs nach der Blockade von COVID-19 steht die globale Textilindustrie nun vor großen Herausforderungen. In einer aktuellen Pressemitteilung betonte Dr. KV Srinivasan, der neu gewählte Präsident der International Textile Manufacturers' Federation (ITMF), viele Faktoren, die zu diesem wirtschaftlichen Abschwung geführt haben.

1. Schwache Nachfrage, Inflation und geopolitische Spannungen haben zu Verlusten geführt.

Laut der vom ITMF im November 2023 durchgeführten globalen Textilindustrieumfrage sind schwache Nachfrage, Inflation, geopolitische Spannungen, Schwankungen der Rohstoffpreise, steigende Energiekosten, Arbeitskräftemangel und steigende Zinssätze die Hauptgründe für den Niedergang der Branche. Erwähnenswert ist, dass 76 % der Befragten die schwache Nachfrage als Ursache nannten.

2. Vertragskündigung und Vertragsanbahnung

Etwa 44 % der Umfrageteilnehmer gaben an, dass Bestellungen in den letzten vier Monaten storniert wurden, und bei 5 % der Bestellungen wurden mehr als 30 % storniert. Mit Blick auf die Zukunft gehen 44 % der Befragten davon aus, dass die Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten günstiger sein wird, was zeigt, dass der vorsichtige Optimismus den Optimismus im September übersteigt.

Dr. Srinivasan betonte die negativen Auswirkungen auf Indiens Textil- und Bekleidungsindustrie und führte diese auf die Herausforderungen der Rohstoffversorgung, hohe Stromkosten und politische Mängel zurück. ITMF drängte auf dringende Korrekturmaßnahmen, einschließlich der Abschaffung des 11-prozentigen Einfuhrzolls auf Baumwolle, der Lösung des Problems der Qualitätskontrollverordnung (Quality Control Order, QCO) und der Lösung der Preisprobleme im Zusammenhang mit Schlüsselmaterialien.

In einer Rede vor der indischen Regierung drängte Dr. Srinivasan darauf, dass kurzsichtige Maßnahmen, die sich auf Rohstoffe, Elektrizität, Arbeitskräfte und neue Investitionen auswirken, gestoppt werden sollten, bis sich die Industrie erholt habe. Es wird vorgeschlagen, finanzielle Entlastungsmaßnahmen zu ergreifen, wie z. B. die Aussetzung von Krediten für ein Jahr, die Umwandlung kurzfristiger Kredite in langfristige Optionen und die Erhöhung des Betriebskapitals, um zu verhindern, dass Textilbetriebe zu notleidenden Vermögenswerten werden, und um Arbeitsplätze zu sichern.

3. Wettbewerbsfähigkeit und globale Strategie

Obwohl Indien der zweitgrößte Rohstoffproduzent der Welt ist, stagnieren Indiens Textilexporte immer noch bei 35 Milliarden US-Dollar. Dr. Srinivasan schlug einen umfassenden Ansatz vor und betonte die Notwendigkeit, geeignete politische Maßnahmen zu ergreifen, um die globale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Artikelquelle: https://www.cncotton.com/

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